Im Test: Aquanaut Privilege 460 AC

„Dutch Craftsmanship“ – frei übersetzt, „holländische Handwerkskunst“ – diese Apostrophierung trifft als Untertitel in Bezug auf die niederländische Werft „Aquanaut“ in der friesischen Stahlbootbauer-Hochburg Sneek, den imaginären Nagel voll auf den Kopf. Und dass dabei eine der jüngsten, stählernen Modell-Kreationen, der Typ „Aquanaut Privilege 460 AC Pilothouse Admiral“, keine Ausnahme macht, wen wundert’s . . .?! Ein bildschöner Vertreter seiner Zunft, der optional auch in Aluminium aufgelegt wird.

Fast sechs Jahrzehnte sind ins Land gegangen, seit im Jahre 1960 die Brüder und Gründer von “Aquanaut Yachting Holland”, Johan und Wim Bakker, an der Sneeker IJlsterkade mit dem Holzausbau von Yachten den Grundstein zur aktuellen Aquanaut-Werft legten. Heute kaum vorstellbar, die Stahlrümpfe, bzw. Kaskos wurden seinerzeit von den künftigen Eignern angeliefert, die Bakkers kümmerten sich um den Innenausbau und für die Lackierung wurden andere Spezialisten engagiert. Doch mit den Jahren – und der Erfahrung – kam man schlussendlich zu der Überzeugung, was „die“ können, das können „wir“ auch. Die Aquanaut-Werft war geboren.

Die „Privilege-Baureihe“ basiert derzeit auf vier Grundmodellen. Kleinste Variante der Typ „390 AC“, gefolgt von der „430 AC“, unser Testproband, die „460 AC“ und schließlich eine „500 AC“, die auch als „OC“ (offenes Cockpit) gelistet ist. Jedes dieser Modelle wird darüber hinaus auch als „Pilothouse“ geliefert, allerdings dann entsprechend der Größe gegen Aufpreis. Hinzu kommt, dass bei sämtlichen größeren Yachten – wie auch im vorliegenden Fall – die „Admiral-Ausstattung“ als Standard-Ausrüstung gilt.

Was bereits an Deck vordergründig ins Auge fällt, setzt sich unter Deck erfreulicherweise konsequent fort. Nämlich: Es gibt so gut wie keine scharfen Ecken und Kanten, egal ob in Stahl oder Holz. Rundungen wo nur möglich, lautet die Devise.

Unter dem Salonboden, zwischen der steuerbordseitigen Sitzlandschaft und dem langstreckten Sideboard gegenüber mit versenkbarem TV, der riesige, servicefreundliche Maschinenraum. Von dort aus quirlt ein Vetus Deutz-Reihen-6-Zylinder-Diesel, turbogeladene 125 kW (170 PS) über eine Antriebswelle und einen vierblättrigen Bronzepropeller ins Wasser.

Viel Wert wurde unter Deck auf modernes, zweckmäßiges Styling gelegt, nach außen hin aber sollte traditionelles Design so weit wie möglich erhalten bleiben. Die Perfektion in Stahl, aber auch Aluminium möglich.

Den kompletten Test lesen Sie in der aktuellen Ausgabe 08/2019 des MotorBoot Magazins. Im Abo, als Einzelheft oder digital unter:

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www.aquanaut.nl