Im Test: Lex 790

Mit den eleganten Runabouts der österreichischen Boots-Manufaktur Lex Boats rundet der Nord-Importeur der skandinavischen Nimbus- und Axopar Yachten, die Firma Nautic Yachting, ihr Portfolio ab. Nur auf den ersten Blick ein Widerspruch, denn die Boote vom Wörthersee glänzen ebenso wie die soliden Skandinavier durch Funktionalität und klares Design. Wir fuhren den Prototypen der neuen Lex 790 auf der Ostsee.

Stand im Jahr 2016 noch die Lex 610 als einziges Modell auf dem Messe-Stand der Bootsmanufaktur des Alpenlandes, wurde nun mit der Lex 790 die „große Schwester“ – ebenfalls aus der Zeichenfeder des Hamburger Konstruktionsbüros iYacht – zu Wasser gelassen und ging vom Wörthersee auch bald auf die Reise auf die Ostsee.

Das Boot ist grundsätzlich mit Verbrennungsmotor als Außenborder im Schacht mit bis zu 300 PS oder mit Torqeedo-Deep Blue Elektroantrieb lieferbar und somit sowohl für offene Seereviere oder aber regulierte Binnengewässer geeignet. Ursprünglich war das auch der Ansatz von Nina und Christian Lex, Inhaber der Lex Handels KG aus dem österreichischen Maria Wörth am Wörthersee: Ein leistbares Elektro-Boot für gehobene Ansprüche zu kreieren.

In schneller Kurvenfahrt legt sich die Lex sportlich auf die „Backe“, zieht dann aber sauber und ohne zu ventilieren, auszubrechen oder gar einzuhaken „ums Eck“. Dabei nimmt das Boot vom Wörthersee die ruppige Ostseewelle erstaunlich gelassen.

In Sachen Design und Fertigung ist das Boot ohnehin ein absoluter Hingucker, der so bereits am Steg vom Stil und Geschmack seiner Eigner zeugt und zur stilvollen Fahrt in die Sommerfrische einlädt.

Den kompletten Test der Lex 790 lesen Sie in der aktuellen Ausgabe 08/2019 des MotorBoot Magazins. Im Abo, als Einzelheft oder digital unter:

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Kontakt:

www.elex-boats.com

www.nautic-yachting.com