Corona-Krise: Tipps vom Anwalt für Wassersportler

Das Corona-Virus verhagelt auch den Wassersport-Saisonstart ganz gehörig. Zahlreiche Eigner und Chartercrews stellen sich zudem die Frage: Was passiert jetzt mit meinem Boot? Ist meine Anzahlung für den Charterurlaub futsch oder muss ich meinen Liegeplatz überhaupt bezahlen, wenn ich ihn doch gar nicht nutzen kann? Eine Kieler Rechtsanwaltskanzlei hat sich auf das Thema Bootsport spezialisiert und versucht, die wichtigsten Fragen zu beantworten und Bootseignern und Wassersportlern ein paar Navigationshilfen in unter Umständen rauer juristischer See zu geben.

Die beiden Rechtsanwälte sind nicht neu in der Branche. Ben Tanis, einige Jahre selbst als nautischer Decksoffizier zur See gefahren, hat für den deutschen olympischen Sportbund in Kiel Segeltrainer unterrichtet und selbst als Segeltrainer gearbeitet. Als Fahrtensegler hat er trotz seines jungen Alters schon einige 1000 Meilen auf dem Buckel. Seit 2014 vertritt seine Kanzlei vor allem deutsche Yachteigner im europäischen Ausland. Er berät zudem die Seahelp-Mitglieder exklusiv.

Ben Tanis und Eckhard von der Mosel (v.l.) mit Kieler-Woche-Regattachef Dirk Ramhorst auf der boot Düsseldorf 2020 (Foto: www.segel-bilder.de)

Seinen Partner von der Mosel kennen die Leser der Segler-Zeitung im SVG-Verlag als langjährigen Seebahnchef des Kieler Yacht-Clubs und der Kieler Woche. Sein „Baby“, den blueribboncup leitet er 2020 zum 22. Mal. Solche Regatten, die über die deutschen Grenzen hinaus gehen, sind typisch für von der Mosel: Wie kaum ein anderer hat er sich um die Internationalität der Seeregatten gekümmert, ist seit Jahren im Offshore-Racing-Congress, ORC, aktiv und verantwortete 2014 die ORC Weltmeisterschaft vor Kiel.

Eigner, Charterer, Versicherungen, Werften, Hafenbetreiber, Charteranbieter, Käufer und Verkäufer sind die Klientel. Von der Mosel berät seit drei Jahrzehnten die Wassersportszene. Er war früher selbst Yachthändler und Vercharterer.

„Rechtsberatung ist bei uns in vielen Fällen technische Hilfestellung oder Beziehungsmanagement. Wenn ein Kunde sich mit einer Werft überwirft, hat er nicht nur Rechtsprobleme, sondern auch die Frage wie es mit seinem Boot weitergeht“ sagt Tanis.

Augenmaß und Fachkompetenz sind daher auch die Leitlinien bei der Beantwortung zahlreicher Fragen rund um das Thema „Bootsport in Corona-Zeiten“. Unabhängig von der Rechtslage wird daher manch ein Vorschlag gemacht, der hoffentlich dazu führt, dass alle Beteiligten eine zufriedenstellende Lösung finden und die Krisensituation gemeinsam gut überstehen.

Weitere Infos unter: https://www.ra-tanis.de/corona-segeln/